Hubert Aiwanger ist am Mittwoch in einem Berliner Hotel tot aufgefunden worden. Er wurde 55 Jahre alt. Die Familie wurde bereits informiert.
Hotel Neuer Fritz in Berlin
Der Tod betrifft den Chef der Freien Wähler Bayern, der auch bayerischer Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister war. Am Mittwoch hatte das Hauptstadtbüro der Freien Wähler in Berlin eröffnet; Aiwanger fehlte dem Termin, weil es ihm nicht gut ging. Er soll im Hotel Neuer Fritz in Berlin-Mitte geblieben sein.
Tanja Schweiger und Aiwangers Familie
Hubert Aiwanger war nicht verheiratet. Er lebte mit Tanja Schweiger zusammen, und beide haben zwei gemeinsame Söhne. Für sie kommt die Nachricht aus Berlin in einem Moment, in dem der Ablauf des Tages bereits bekannt war: Er war nicht bei dem Termin im Hauptstadtbüro dabei, danach wurde in dem Hotel die Leiche entdeckt.
Zur Todesursache
Zur Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Quellen aus der bayerischen Staatsregierung und bei der Berliner Polizei bestätigten den Tod des Politikers. Aiwanger war seit 2006 Landesvorsitzender der Freien Wähler Bayern, übernahm 2010 zusätzlich den Bundesvorsitz und zog 2008 erstmals als Abgeordneter in den Bayerischen Landtag ein.
Nach der Landtagswahl 2018 wurde er bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident. Geboren wurde er am 26. Januar 1971 in Ergoldsbach; an der FH Weihenstephan absolvierte er ein Agrarstudium. Was am Mittwoch noch offen blieb, ist die Ursache seines Todes.







