AfD erzielt 44,5 Prozent bei Saxony-anhalt Hochrechnung

Die AfD liegt in Sachsen-Anhalt nach der ersten Hochrechnung bei 44,5 Prozent. Sven Schulze gratulierte in Magdeburg, offen bleibt die Sitzmehrheit.

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AfD erzielt 44,5 Prozent bei Saxony-anhalt Hochrechnung

Die AfD liegt in Saxony-Anhalt nach der ersten Hochrechnung zur Landtagswahl mit 44,5 Prozent vorn. Infratest Dimap präsentierte die Zahl um 18:28 Uhr; kurz zuvor hatte die Wahlbeteiligung bereits bei 76,5 Prozent gelegen.

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Für die anderen Parteien stellt sich damit sofort die Frage, ob aus dem Stimmenvorsprung auch eine Mehrheit der Sitze wird. Die AfD braucht dafür nicht die Stimmenmehrheit allein, sondern die Sitzverteilung im neuen Landtag in Sachsen-Anhalt.

Magdeburg am Abend

Sven Schulze gratulierte der AfD am Abend in Magdeburg zu ihrem Sieg bei der Landtagswahl. Er sagte, die CDU werde mit diesem Ergebnis umgehen müssen, und fügte hinzu: „Die Menschen hätten ein Zeichen gesetzt.“

Ulrich Siegmund hatte kurz vor der Wahl erklärt, er wolle „nur alleine regieren“. Nach der ersten Prognose sagte er, die AfD in Sachsen-Anhalt habe Geschichte geschrieben. Alice Weidel sah die AfD in Sachsen-Anhalt klar in der Regierungsverantwortung und sprach im ZDF von einem historischen Ergebnis.

Sitzverteilung in Sachsen-Anhalt

Ob die AfD am Ende die absolute Mehrheit der Sitze erreicht, hängt auch davon ab, wie viele Parteien in den Landtag einziehen. Bis auf das BSW lehnen die anderen mutmaßlich einziehenden Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ab. Für die Regierungsbildung ist deshalb nicht nur der Vorsprung bei 44,5 Prozent wichtig, sondern auch das Kräfteverhältnis im Parlament.

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Die Wahlbeteiligung lag laut einer Prognose von Infratest Dimap von 17:20 Uhr bei 76,5 Prozent, rund 16,2 Prozentpunkte höher als bei der vergangenen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Wert war noch nicht das Endergebnis, zeigte aber schon am Wahlabend, wie viele Menschen sich an der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beteiligt hatten.

Reaktionen der Parteien

Eva von Angern sprach von „einem schwarzen Tag für Sachsen-Anhalt“. Dennis Helmig sagte, das Ziel der Wahl sei eine demokratische Mehrheitsbildung gewesen. Andreas Schmidt nannte es „eine Katastrophe für Sachsen-Anhalt“, sollte die AfD eine Regierung bilden.

Claudia Wittig sagte, die Menschen wollen eine politische Veränderung im Land. Andreas Silbersack sagte, er habe sich ein anderes Ergebnis gewünscht und im Wahlkampf sei es nur um Links oder Rechts gegangen. Friederike Schicht und Pune Djalilevand diskutierten den Wahlausgang bis 20:00 Uhr mit Gästen im Livestream.

Für den Abend bleibt damit vor allem die Sitzfrage offen: Die AfD führt deutlich, doch ob sie allein regieren kann, entscheidet sich erst daran, wie der neue Landtag in Sachsen-Anhalt zusammengesetzt ist.

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Senior analyst covering national news, legislative developments, and media trends. Former Washington bureau correspondent with over 14 years experience.